Barfusslaufen – unten ohne!

Barfusslaufen – unten ohne!

Schuhe aus, Socken weg – Barfusslaufen! Vor allem auf unebenem Naturboden wird der Fuss gefordert, muss für Balance sorgen und Schläge abfedern. Muskeln, Sehnen und Gelenke werden trainiert. Wer die Schuhe öfters mal links liegen lässt, entlastet die Wirbelsäule, hält die Füsse gesund, stärkt die Venen und das Immunsystem, fördert die Konzentration, lindert Kopf-schmerzen, regt die Durchblutung und den Stoffwechsel an, die Schweissdrüsen der Fusssohlen helfen bei der Ausscheidung von Giftstoffen.

Starten Sie langsam, nicht sofort die Schuhe ausziehen und seiner Gesundheit zuliebe losmarschieren. Zuerst darf man nur wenige Minuten barfuss laufen, später darf man die Zeitspanne ausdehnen. So beugt man Muskelkater und Entzündungen vor und die Haut hat Zeit, widerstandsfähiger zu werden.

Barfusslaufen auf Wanderungen, im Wald, im Garten – über erfrischendes Gras, kühles Moos, weiche Erde, verschiedene Steine, Holzschnitzel – bei jedem Schritt werden andere Nervenpunkte angeregt, mit jedem Schritt werden die Fusssohlen und Reflexzonen massiert – ein einfaches und wirkungsvolles Mittel um neue Energie zu tanken!

Barfusslaufen kann jeder – nur bei Diabetes und bei Geh- und Gefühlsstörungen ist Vorsicht geboten. Taulaufen und Schneelaufen nicht bei Nieren- und Blasenentzündungen, Ischias, arterieller Durchblutungsstörung und während der Menstruation.

Eine erweiterte Barfuss-Möglichkeit ist das Tau- oder Schneelaufen.

So wird’s gemacht

Das Barfussgehen kann immer und überall gemacht werden, einfach Schuhe aus, Socken weg und los geht’s!

Beim Taulaufen mit warmen Füssen bis höchstens drei Minuten über taufrisches Gras oder im Winter ein paar Sekunden durch frisch gefallenen Schnee gehen. Anschliessend unbedingt für Wiedererwärmung sorgen wie zum Beispiel durch Bewegung, Hüpfen oder Zehenübungen. Beim Schneelaufen Füsse abtrocknen, sonst nur abstreifen und warme Socken anziehen.