Das Projekt

Das Projekt „Wandermeilen zur Gesundheit“ stellt einen ganzheitlichen Ansatz in den Vordergrund. Unsere Wanderwege haben wir mit Bildungs- und Gesundheitsangeboten angereichert, um so persönliche Erholung mit individuellen Lernmöglichkeiten zu verknüpfen. Die Wanderwege stellen  erfahrbare Möglichkeiten der Gesundheitsprävention für alle Generationen dar und sind damit Teil eines EU-weiten Projektes zur Erwachsenenbildung.
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Checklisten „Wandermeilen zur Gesundheit“

Die Checklisten sollen allen Interessierten dienen, die Idee des Projekts aufzugreifen und auf andere Regionen zu übertragen. Inbesondere die Implementierung des jeweiligen Themenschwerpunkts der einzelnen Wandermeilen steht im Vordergrund. Thematisch geordnet sind Vorgehensweisen, Ideen, Anregungen aufgelistet, die als Anleitung für Multiplikatoren bei der Einrichtung von gesundheitsfördernden und nachhaltig wirksamen Wanderrouten dienen können.

Diese Checklisten wurden von allen Partnern des Projektes gemeinsam erstellt.
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Treffen in Wildhaus/CH

4.10. - 6.10.2013
Panorama- und Gamplüt-Zentrum, Wildhaus, Schweiz
Der Schweizer Kneippverband begrüsst in Wildhaus die Projektpartner Kneipp-Bund e.V. Bad Wörishofen DE;  Heilkräuter Natur-Erlebnis Aflenz-Kurort AT; Südtiroler Kneippverband IT; Magyarországi Kneipp Szövatség HU sowie Grüne Liga Berlin e.V. DE zum ersten Projekttreffen.

Der von den entsprechenden nationalen Agenturen genehmigte Projektantrag wird gemeinsam durchgegangen und allfällige Fragen werden geklärt. Die Aufgabenverteilung wird geprüft und konkretisiert. Die Termine der vorgesehenen Projekttreffen werden abgesprochen. Die Teilnehmenden begehen den geplanten Wanderweg auf der Alp Gamplüt. Anschliessend werden Ideen gesammelt, wie dieser Weg für die „Wandermeilen zur Gesundheit“ angereichert werden könnte. Dabei soll wenn möglich Bestehendes genutzt und eingeschlossen werden (Pflanzenvielfalt, Ruhebänke, Feuerstelle, Meditationspunkt; solarbetriebene Gondelbahn, Trottinett usw.). Ideen zum Themenschwerpunkt „Wasser“ (Arbeitstitel: Wasserkreislauf – Wasser und Kneippen) werden zusammengetragen. Die Teilnehmenden erstellen einen Katalog „Möglichkeiten zur Anreicherung der Wanderwege“ für die Elemente:
  • Bewegung
  • Lebensordnung/Stressprävention
  • Wasser
  • Heilpflanzen
  • Ernährung
  • Nachhaltiger Tourismus
Als gemeinsames Produkt sollen Wanderkarten (Faltblatt Format A3)  sowie eine gemeinsame Internetplattform/Homepage entstehen. Die Projektpartner einigen sich darauf, für die Produkte 10% des beantragten Zuschusses zu reservieren. Es werden Gestaltungsvorschläge für die Aussen- und Innenseite der Wanderkarte diskutiert und die weiteren Schritte festgelegt:  Abklärung Druckkosten, Vorschläge für griffige Grundtexte, Layoutvorschläge usw. Für die Homepage gilt es, als ersten Schritt die URL-Adresse zu reservieren: wandermeilen.eu. Deutschland wird verschiedene Abklärungen durchführen und anschliessend alle Partner informieren (Gerüst, Kosten zusätzliche Optimierung). Die Arbeitsverteilung zwischen dem Deutschen Kneippbund und Aflenz/Steiermark für Kostenvoranschläge zu Grafik/Design und Layoutgestaltung von Wanderkarte und Homepage werden festgelegt. Die Mobilitäten werden bei jedem Treffen mittels Fragebogen ausgewertet. Die Schweiz ist verantwortlich für die Zusammenfassung sowie für die Gesamtevaluation des Projektes. Planung/weiteres Vorgehen:  Die Aufgaben, Termine und Verantwortlichkeiten werden mittels Zeitschiene dokumentiert. Dieses erste Treffen hat sich ausgezeichnet durch die konstruktive und äusserst kollegiale Zusammenarbeit aller Partner. Ein herzliches DANKE an alle Beteiligten.
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Treffen in Bad Wörishofen im April 2014

10.04. - 12.04.2014
Bad Wörishofen, Deutschland
Der deutsche Kneipp-Bund e.V. stellte „seine“ Wandermeile im April 2014 vor. Bei schönstem Wetter erwanderten die Partnerländer zunächst den Kurpark der Stadt Bad Wörishofen. Aufgrund der hervorragend gestalteten Parkanlagen (inklusive Rosen-, Duft-, Aroma- und Heilkräutergarten, einem 1550 m langen Barfußweg und diversen Kneipp-Anlagen) eignet sich der Kurpark bestens als Ausgangspunkt der Wanderung.
Die Wanderung führte die Gruppe über den Kurpark hinaus in ein Waldgebiet, das zahlreiche Stationen für die verschiedensten Sinneswahrnehmungen und Bewegungen bereithält. Der Kneipp-Bund hat in diesem Projekt die Aufgabe, „seine“ Wandermeile mit Stationen anzureichern, die sich mit dem Thema Stressprävention beschäftigen. Über die bereits vorhandenen Bewegungs- und Sinnesstationen hinaus besteht nun die Möglichkeit, das Wandern an verschiedenen Punkten mit Übungen zur Stressprävention zu verbinden. Die „Erwanderung“ des vorgeschlagenen Weges wurde mit dem Besuch einer gastronomischen Einrichtung (das sog. „Jagdhäusle“) verbunden, die auf dem Wanderweg als Raststätte genutzt werden kann. Neben der Gestaltung der Wanderwege sieht das Grundtvig-Projekt auch die Erstellung bestimmter Produkte vor. In unserem Fall gehören dazu Wanderkarten, die das Projekt, die Partner-Länder und deren Wanderwege veranschaulichen. Auf einer Homepage wird das Projekt darüber hinaus einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt, die Wanderwege werden auf diese Weise erfahrbar. In Bad Wörishofen fand das zweite von insgesamt sechs Treffen statt, die für die Umsetzung des Projektes vorgesehen sind. Es ging in Bad Wörishofen neben der praktischen Wanderung also auch um theoretische Aspekte der Planung und Organisation: Das weitere Vorgehen im Hinblick auf die Erstellung der Produkte wurde diskutiert und festgelegt. Diese Entscheidungen dienten in den folgenden Treffen der Partner-Länder als Grundlage für weitere Diskussionen und Beschlüsse.
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Treffen in Aflenz-Kurort im Juni 2014

20.06.2014 - 22.06.2014
Aflenz-Kurort, Österreich
Das Treffen in Aflenz-Kurort hatte zwei Schwerpunkte, die von 20 Mitgliedern unserer Projektpartner ausführlich erarbeitet und diskutiert wurden. Die Themen waren Heilpflanzen in der Natur und Praxis, aber auch die Weiterentwicklung der Produkte, die von den Partnern zu erstellen sind. Grundlage waren dazu die Aflenzer Kräutermeilen, die der ideale Platz sind, an dem das Thema Heilpflanzen in einer besonderen Vielfalt behandelt werden kann, da auf einem relativ kurzen, gemütlichen Weg eine große Anzahl von Heilpflanzen in der Natur besichtigt werden kann. Im Seminarraum konnten wir die Themen Logo, Folder und Homepage ausführlich diskutieren.

Exkursion auf den Kräutermeilen

An den gut beschilderten Wegen macht das Ackerstiefmütterchen als stilisierte Leitpflanze der Kräutermeilen immer wieder auf Standorte von Heilpflanzen aufmerksam. So erkundeten wir Standorte, an denen Pflanzen zu finden sind, die bei Venenproblemen hilfreich sind, die unterstützend bei Erkrankungen der Blase, Niere oder Prostata wirken, die entzündeter Haut Linderung verschaffen oder bei Verletzungen des Bewegungsapparates Erleichterung bringen. Weitere Indikationen beschäftigen sich mit Heilpflanzen für „Frauenleiden“, bei Herz-/ Kreislaufproblemen, bei Erkrankungen im Verdauungstrakt, zur Stärkung der Nerven und zur Behandlung von Erkältungskrankheiten und Husten. Das Thema der Verwechslungsmöglichkeit von ähnlich aussehenden Heilpflanzen war immer wieder präsent und konnte trainiert werden. Dazu gibt es auch einen 6-seitigen Exkursionsbericht als Ergänzung zum Protokoll.

Produkte: Logo, Flyer und Homepage

Die Diskussion über das Logo für unser Projekt brachte nach kurzen Wortmeldungen eine rasche Entscheidung. Über den Folder und dessen Gestaltung wurde hingegen ausführlich diskutiert; es gab konstruktive Vorschläge, die sich teilweise als weniger praktikabel herausgestellt haben und in den weiteren Treffen in Ungarn und Südtirol zur Entscheidung anstehen. Die Präsentation der eigenen Seite der sechs Projektpartner zeigt, dass wir hier zu sehr unterschiedlichen Lösungen in der Gestaltung kommen werden; das bezieht sich sowohl auf die Verwendung des Kartenmaterials als auch auf die Auswahl des Designs. Die Fortschritte waren aber sehr deutlich und so werden wir bis zum Jahresende zu druckfertigen Foldern kommen. Bei der Homepage wurde nun doch das Angebot aus der Steiermark angenommen; es wurde mit dem Team Kreativ ein straffer Zeitplan erarbeitet, damit bis zum Treffen in Ungarn im September erste Ergebnisse sichtbar sind und in Südtirol endgültige Entscheidungen fallen. Bei der Diskussion über die Verwendung von Google Maps oder OSM wurde aus Vorsichtsgründen meist dem OSM-Kartenmaterial der Vorzug gegeben. Bis Anfang Juli muss die Startseite unserer Homepage im Netz sichtbar sein!

Weitere Arbeitsschritte in Aflenz bzw. in Zukunft

Als praktische Arbeit und Unterstützung für – bei der Wanderung – strapazierte Beine und Muskulatur wurde unter Anleitung von Frau Regina Müllner ein „Wadl-Gel“ angefertigt. Die pädagogischen Ansätze für die Vermittlung des Wissens über Heilpflanzen wurden ausführlich diskutiert und anhand von praktischen Beispielen, die sich in Aflenz bisher bewährt haben, erweitert. Die finanziellen Möglichkeiten bei der Entwicklung des Folders oder der Homepage und beim Folder-Druck oder bei den Folgekosten für die Homepage wurden genau durchleuchtet und Beträge verbindlich festgelegt. Der Zwischenbericht, der in den kommenden Tagen an die Nationalagenturen geschickt werden muss, wurde eingehend besprochen. Dr. Garda gibt uns einen Vorbericht zum Treffen in Ungarn, das mit dem Themenschwerpunkt Ernährung im September 2014 in Ungarn stattfinden wird. Ihr Team von Heilkräuter Natur-Erlebnis Aflenz-Kurort
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Treffen in Olaszfa/HU

12.09 - 15.09.2014
Olaszfa, Ungarn

4. Arbeitstreffen Grundtvig 2013 „WANDERMEILEN ZUR GESUNDHEIT“ vom 13. bis 15. September 2014 in Alsóujlak, Olaszfa, Szombathely, Ungarn

 
  1. September 2014 (Freitag)
  • Anreise nach Ungarn in spätabendlichen Stunden, Unterkunft im Hotel Viktória in Sárvár (Thermalort)
  • Abendessen in Sárvár
  1. September 2014 (Samstag)
  • Anreise nach Alsóújlak, Station der Kneipp Themenweg in der Region VasiHegyhátin unmittelbarer Nähe des weltberühmten Botanischen Garten „Jeli“
  • Die Tierfarm wird von Károly Varga – Gründer und Verwalter der Farm – vorgestellt
  • Traditionstreue Landbewahrung, einheimische Tierhaltung, Weitergabe dieser Kenntnisse an Jugendliche sind die wichtigsten Zielsetzungen von Hrn. Varga
  • Vortrag von KissnéDeé Kitti über die „Ungarischen Ernährungsgewohnheiten, Merkmale der traditionellen ungarischen Küche“
  • Entwicklung der Ernährungsgewohnheiten, typische ungarische Gerichten und Spezialitäten, einheimische Tiere als Hungarikum - Mangalitza und Graurind – Fleischqualität und Eigenschaften der heimischen Fleischwaren
  • Fragestellung & Diskussion über mögliche präventiven Maßnahmen, um den schlechten Gesundheitszustand in Ungarn zu verbessern bzw. über die Milchqualität und Verbrauch in Ungarn
  • Pause: Verkostung – Mangalitza-, Büffel- und Graurindspezialitäten& Kaffee
 
  • Diskussion Projektthemen –
  • Garda berichtet über seine Erfahrung mit der Vorlage des Zwischenberichtes bzw. über die Kontrolle dieses Berichtes durch die Nationale Agentur in Ungarn
  • Diskussion über die administrativen und inhaltlichen Punkte der Webgestaltung
  • Die Auszahlung der Rechnungen für die erstellte Dienstleistung wird auf Basis des Angebots der Firma echt Kreativ erfolgen, dessen Inhalte zuvor gemeinsam abgestimmt worden waren. Die Annahme des Angebots (Vertragsschluss) erfolgt im Namen aller durch den Kneipp-Bund Deutschland. Die Rechnungslegung erfolgt durch echt Kreativ nach einem festgelegten Schlüssel und an alle 6 Partnerländer gesondert.
  • Vortrag von Johannes Frühmann über den Status der Webgestaltung
  • Themenpunkte auf der Eröffnungsseite
  • Kurzinfos/Stichwörter bei der Wanderwegbeschreibung
  • Symbole – Ergänzung
  • Thementipps: Diskussion über die Anzahl der Beiträgen
  • Mittagessen – ungarischer Kesselgulasch
  • Diskussionsrunde unter der Leitung von Hrn. Johannes Frühmann – Themenpunkte der Webgestaltung.
  • a. wurde über die Gestaltung der „Pins“ diskutiert, über die Anpassung der Inhalte für Smartphones, über die Größe, Anzahl und Gestaltung der Textfelder, über die Frage, welche Fotos, bzw. Tipps auf die Homepage gestellt werden und dass letztere nach dem Zufallsprinzip auf der Seite erscheinen. Es wurde beschlossen, dass unter dem Punkt „Kontakt“ alle Partner aufgeführt werden. Es wurde außerdem beschlossen, dass die Menüleiste auf der 1. Seite noch um das Thema „Nachhaltigkeit“ ergänzt wird.
 
  1. September 2014 (Sonntag)
  • Reise nach Olaszfa
  • Empfang beim Bürgermeister, Grußworte im Namen der Gemeinde
  • Treffen der Generationen – Bewegungsvorführung der Kindergartengruppe Olaszfa
  • Magdolna Miklós- Leiterin des Kindergartens- stellt den Kindergarten Olaszfa vor, mit besonderem Fokus auf die kneipp-pädagogische Erziehung unter der Leitung von Hrn. Dr. Garda und seiner Frau Anikó Garda in dem letzten Kindergartenjahr. Sie betont die gute Zusammenarbeit mit den Eltern und mit der Gemeindeleitung
  • Gemeinsames Strudelbacken mit den Gastgebern in der Gemeinschaftsküche des Kindergartens
  • Fortführung der Diskussion über die offenen Projektpunkte
  • Flyer Gestaltung
  • Mittagessen in der Küche des Gemeinderates
  • Besichtigung der Kirche in Olaszfa mit heimischer Führung
  • Besichtigung des Wasserhauses in Olaszfa und des „Kneipp Gartens“
  • Wegen des schlechten Wetters fällt das ursprüngliche Programm – die Begehung des ungarischen Wanderweges – aus, stattdessen fand ein Rundgang mit Führung in der Ortschaft statt und die Besichtigung der örtlichen Sehenswürdigkeiten
  • Gemütliches Abendessen in Olaszfa, Gastgeber sind die vor Ort sehr bekannten Landwirte – die Brüder Varga- die eine berühmte Molkerei in der Nähe von Olaszfa leiten.
  • Vortrag über die nahe gelegene bekannte Molkerei – Györvártej
  • Weinverkostung & Abendessen – heimische Weine werden vom Gastgeber vorgestellt
  • Rückreise nach Sárvár
  1. September 2014 (Sonntag)
 
  • Frühstück im Hotel
  • Auschecken aus dem Hotel
  • Reise nach Szombathely, Besichtigung der Fachberufsschule für Handel und Fremdenverkehr ( SzombathelyiKereskedelmi és VendéglátóiSzakképzőIskola) Die Schule bildet seit 1921 Fachleute für Fremdenverkehr, Handel, Außenhandel und Gastronomie aus.
  • Besichtigung der Küche der Schule
  • Gemeinsames Mittagessen in der Schule in Szombathely
  • Ausgabe der Teilnahmebestätigungen (Bestätigung der Mobilität)
  • Rückreise der Teilnehmer

Treffen in Brixen/Vahrn vom 7. – 9. November 2014

07. - 09.11.2014
Brixen / Neustift
5. Grundtvig-Partner Treffen in Brixen/Vahrn vom 7. – 9. November 2014 Der Start zum 5. Treffen war etwas getrübt aufgrund der schlechten Wetter-und Verkehrsbedingungen sowie aufgrund des großen Streikes der deutschen Bahn. Letzteres verhinderte leider die Vertreter/innen der Grünen Liga, am Treffen teil zu nehmen. Die Gruppe war mit 19 Personen und zusätzlichen 5 Gästen trotzdem gut bestückt. Schwerpunkt dieses Treffens war das Thema Bewegung und so marschierten wir gleich zu Beginn zu Fuß zur Landesberufsschule für das Gast- und Nahrungsmittelgewerbe “Emma Hellensteiner”, wo wir ein fürstliches Mahl im Übungsrestaurant serviert bekamen. Anschließend führte uns die Hausherrin Frau Dr. Brigitte Gasser Da Rui durch die Schule und erklärte das Konzept und die Ausbildungsstätten. Durch die anschließende Wanderung entlang der 1. Wandermeile zur Gesundheit Italiens führten Wanderführer German Meran und Kneipp-Gesundheitstrainerin Marlene Meran mit Fachkompetenz. An den verschiedenen Stationen gab es jeweils kurze Einheiten im Sinne der aktiven Beschäftigung mit Gesundheit:
Einhalt & Besinnung am Bildstöckl, Wasser treten in der Wasserschöpfe, Überprüfung von Kräuterwissen an den Kräuterbeeten, die mit Hilfe der Gemeinde Vahrn errichtet wurden (die Idee für die Dufthäuschen, die von STEP – offene Werkstatt für Jugendliche konstruiert wurden, kam von unseren österreichischen Partnern. Danke dafür!), ... Am Abend gab es Kreistänze, welche zum Teil Überwindung kostete, die aber die Gruppe auf einer anderen Ebene zusammen führten. Abseits von Sprachbarrieren begegneten wir uns aktiv und frei. Am nächsten Tag ging es um das Thema Wanderkarte. Ein schwieriges Kapitel, wenn viele Köpfe einen gemeinsamen Nenner finden sollen und die meisten zum ersten Mal mit dem Thema “Erstellung einer Wanderkarte” befasst sind. Aber wir haben es geschafft! Mit Argumenten, mit Geduld, mit Rücksichtnahme, durch das Setzen von Prioritäten sowie durch klare Worte. Das nächste Thema wurde in Angriff genommen: Homepage. Die große Schwierigkeit war der Dschungel an Rechts- und Haftungsfragen, die mit einer interaktiven Karte zusammen hängen, sowie die offene Nutzung, die allen zur Verfügung steht. Auch diese Hürde haben wir an diesem Tag gemeistert. Es wurde in vorhergehenden Treffen sehr viel Vorarbeit geleistet und irgend wann müssen Entscheidungen getroffen werden. Das haben wir gemacht. Dazwischen immer wieder Bewegungseinheiten und ein Spaziergang zur ältesten Kneippanlage Südtirols, nach Vahrn. Das machte den Kopf frei und anschließend ging es wieder flott dahin! Am Abend wurde “getörggelet”, wie es in Südtirol heißt. Es wurde gesungen und getanz mit musikalischer Begleitung (Ziehharmonika & Gitarre). Nach so viel Arbeit und Mühe war es eine Wohltat, der Lust zu frönen, miteinander zu tanzen und zu feiern. Auch hier hat sich wieder gezeigt, dass Bewegung vereint, denn egal ob aus Ungarn, Schweiz, Österreich oder Deutschland, einen Walzer konnten alle tanzen. Auch das Alter spielte keine Rolle. Wir haben nun den Großeil unserer Projektzeit zu Ende und so stellte am nächsten Tag jeder Verband vor, auf welchem Stand er/sie mit der Wandermeile zur Gesundheit ist. Auch der nächste Termin bei der Grünen Liga in Berlin wurde besprochen. Fast kam ein wenig Trauer auf, denn mittlerweile konnten wir schon die “Heimat” der meisten Projektpartner kennen lernen. Wir haben ein paar Hürden genommen und sind als Gruppe zusammen gewachsen. Das ist ein schönes Gefühl!

Treffen in Berlin im April 2015

17.04. - 19.04.2015
Berlin, Deutschland
TREFFEN IN BERLIN IM APRIL 2015 Die GRÜNE LIGA Berlin e.V. stellte in ihren Geschäftsräumen ihr Arbeits- und Aktionsspektrum vor und leitete den Projektschwerpunkt Nachhaltigkeit und Nachhaltiger Tourismus mit einem Fachreferat ein. Der Wanderweg in Chorin, der Stationen zu allen Projektthemen bietet, wurde auf einem Tagesausflug aller TeilnehmerInnen mit dem ÖPNV erreicht und in seiner Gesamtlänge von 9,5 km erwandert. Eine Führung auf einem Teilstück der Route – dem Waldlehrpfad – durch den Revierförster vertiefte das Thema Nachhaltigkeit. Alle noch offenen Fragen zu den Projektprodukten Webseite, Flyer und Checklisten für Multiplikatoren wurden diskutiert und verbindliche abschließende Vereinbarungen getroffen.